Rückgaberecht von online bestellter Ware

Rückgaberecht von online bestellter Ware

Die Weihnachtsgeschenke im Internet shoppen – ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt und viele Vorteile mit sich bringt. Doch gerade beim Thema Umtausch und Rückgaberecht sind viele Kunden unsicher und kennen ihre Rechte wie auch Pflichten nicht genau. Dabei gibt es hier keine Zauberei oder versteckte Fallen, da von Seiten des Gesetzgebers dieser Part sehr genau geregelt wurde.

Generell kann gesagt werden, dass es keinen Unterschied macht, ob man die Waren per Online oder im Geschäft vor Ort erwirbt. Die Rechte des Käufers sind in beiden Fällen identisch und werden lediglich im Bereich der Verpackung und einigen weiteren kleinen Details den Umständen der Bestellung angepasst.

Diese Rechte hat man als Kunde

Im Internet besteht ein 14- tägiges Rückgaberecht auf alle bestellten Waren. Ausgenommen sind lediglich Lebensmittel, Kosmetika, Bademoden, Unterwäsche und speziell angefertigte Produkte. Diese fallen nicht unter das Rückgaberecht. Eine Angabe über die Gründe der Rückgabe müssen dabei nicht genannt werden. Selbst ein Kassenbon muss bei der Rücksendung nicht vorhanden sein. Jedoch sollte der Rücksendeschein so ausgefüllt werden, dass es dem Verkäufer möglich ist, die Ware auch einem Kunden zuordnen zu können.

Anders sieht es bei einer Reklamation aus. Ist die Ware defekt oder stimmt nicht mit der Beschreibung überein, so hat man bis zu zwei Jahre Zeit, eine Reklamation in Anspruch zu nehmen. Benötigt wird dafür der Kassenzettel oder der Bestellschein, da diese das Kaufdatum belegen. Sind beide Dinge nicht mehr vorhanden, kann auch die Kreditkartenabrechnung oder der Kontoauszug als Nachweis herangezogen werden.

Dabei muss dem Verkäufer immer die Möglichkeit eingeräumt werden, im ersten Schritt die Mängel durch eine Reparatur zu beseitigen. Sollte dies nicht gelingen, so kann man das Geld zurückverlangen oder aber auch einen Preisnachlass aushandeln.

Sendet man die bestellte Ware zurück, so muss dafür kein Porto bezahlt werden. Jedoch muss die Ware einen Mindestwert von 40 Euro gehabt haben. Der Verkäufer muss in diesem Fall die Kosten übernehmen. Liegt der Bestellwert unter 40 Euro, muss der Käufer das Porto für die Rücksendung begleichen.

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